27.03.2025 — Online-Redaktion Verlag Dashöfer. Quelle: Institut für angewandte Arbeitswissenschaft (ifaa).
Diese vorübergehende Erschöpfung kann die Leistungsfähigkeit und Konzentration am Arbeitsplatz beeinträchtigen. Aus arbeitswissenschaftlicher und psychologischer Sicht gibt es jedoch wirksame Strategien, um dieser Herausforderung zu begegnen.
Die Frühjahrsmüdigkeit wird durch verschiedene Faktoren begünstigt: Die veränderte Lichtintensität und längere Tageshelligkeit beeinflussen die Produktion des Schlafhormons Melatonin und des Glückshormons Serotonin. Der Körper muss sich an diese Umstellung erst anpassen, was zu Müdigkeit und Antriebslosigkeit führen kann. „Zudem kann der Wechsel zwischen kalten und warmen Temperaturen den Kreislauf belasten und Ermüdungssymptomen hervorrufen“, weiß Nora Johanna Schüth, wissenschaftliche Mitarbeiterin am ifaa – Institut für angewandte Arbeitswissenschaft.
Für Unternehmen ist es wichtig, die Auswirkungen der Frühjahrsmüdigkeit auf ihre Beschäftigten zu berücksichtigen. Konzentrationsprobleme, verringerte Produktivität und eine erhöhte Fehlerquote können die Folge sein. Insbesondere Tätigkeiten, die hohe Aufmerksamkeit und Präzision erfordern, können unter der saisonalen Müdigkeit leiden.
Frühjahrsmüdigkeit ist ein temporäres Phänomen, das sich mit gezielten Maßnahmen abmildern lässt. Unternehmen können durch eine gesundheitsfördernde Arbeitsumgebung dazu beitragen, dass ihre Beschäftigten produktiv und fit bleiben. Gleichzeitig können Beschäftigte durch bewusste Verhaltensweisen ihre eigene Leistungsfähigkeit unterstützen. Wer den Frühling aktiv nutzt, kann aus der saisonalen Umstellung sogar neue Energie schöpfen.
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